Raum und Kunst im Dialog









Was wären Wände ohne künstlerische Intervention?
Neues Leben im historischen Breitenhaus in Stans aus dem Jahr 1790, dem Sitz der Baudirektion Nidwalden. Für dieses einzigartige Juwel durfte ich die erweiterte Raumgestaltung mitentwickeln.
Im engen Austausch mit der Bauherrschaft, der Kuratorin und ihrem Team vom Amt für Kultur habe ich die künstlerische Integration konzipiert. Gemeinsam haben wir gezielt Werke aus der kantonalen Kunstsammlung ausgewählt, um die architektonische Wirkung der Räume zu betonen.
Unter dem Leitmotiv Baukultur im Kanton Nidwalden ist ein stimmiges Ganzes entstanden, in dem Räume und Kunst im gesamten Breitenhaus in Dialog treten.
Symbiose unterm Dach
Wie haucht man einem Raum eine Seele ein, wenn die Wände fehlen?
Der Dachstock des Amtes für Raumentwicklung ist mit seinem imposanten Gebälk und dem neuen Oblicht ein architektonisches Erlebnis.
Als Raumgestalterin war es mir ein Anliegen, ein Konzept zu begleiten, das Kunst direkt in die Struktur integriert. Gemeinsam mit der Bauherrschaft fiel die Wahl auf die Kokon-Serie des Stanser Künstlers Rochus Lussi.
Die Skulpturen fügen sich auf spielerische Weise in die Raumstruktur ein.
Sie sitzen in Nischen und auf Balken, als wären sie über Jahrhunderte hinweg mit dem Gebäude verwachsen. Man entdeckt sie erst nach und nach – ein kleines Überraschungsmoment der den Büroalltag belebt.
Das Amt für Kultur konnte seine Sammlung mit dieser Kokon-Serie erweitern.
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für diese freudige und inspirierende Zusammenarbeit.
Kunst braucht keine Wände. Sie braucht Raum zur Entfaltung.
Raumgestaltung: Priska Jenni Architektur GmbH

















